Bender„Jesu, meine Freude“
Im abendlichen Musikgottesdienst mit Heiligem Abendmahl am Gründonnerstag, dem 2. April singt die Kantorei St. Katharinen unter der Leitung von Propsteikantor Ralf Bibiella in diesem Jahr Johann Sebastian Bachs Motette „Jesu, meine Freude“ (BWV 227). Aus der kleinen Werkgruppe der Motetten, die Bach komponierte, vereint sie, nicht zuletzt durch den zugrundeliegenden, häufig gesungenen Gesangbuchchoral in sich gleich mehrere Superlative: als musikalisch anspruchsvollste, inhaltlich komplexeste, längste und gleichzeitig bekannteste Bach-Motette. Es ist eine Musik voller Gesten, die dem Choraltext im kunstvollen Dialog mit Versen aus dem Römerbrief des Paulus Ausdruck verleihen. Die Akustik des Westchores bietet dabei einen wundervollen Klangraum für die filigran komponierten Sätze.
Gründonnerstag, 2. April 2026, 20 Uhr
Westchor der Katharinenkirche
Musikgottesdienst mit Heiligem Abendmahl
Johann Sebastian Bach: Motette „Jesu, meine Freude“
Kantorei St. Katharinen
Orgel: Dr. Katrin Bibiella
Leitung: Propsteikantor Ralf Bibiella
Liturgie: Pfarrer Eric Bohn
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Geistliche Musik zur Todesstunde am Karfreitag
Auf besondere, eindringliche Weise begegnen sich in der „Geistlichen Musik zur Todesstunde“ um 15 Uhr am Karfreitag, dem 3. April 2026 in der Katharinenkirche literarische und musikalische Poesie: „Le chemin de la croix“ – In 14 Mediationen näherte sich 1911 der große, französische Dichter Paul Claudel in hymnischer Prosa den Stationen des Kreuzweges Jesu Christi. Zwanzig Jahre später, bei einer öffentlichen Lesung, improvisierte der berühmte Komponist und Orgelvirtuose Marcel Dupré über diese Worte. So wie die Dichtung Claudels von großer Musikalität bestimmt ist, so stellt die Musik Duprés eindringliche, meditative, aber auch das Geschehen erbarmungslos ausleuchtende Klangbilder vor Augen. In kongenialer Weise schuf Dupré einen musikalisch-dramatischen Zyklus, der dabei nicht am Kreuzweg vorbei erzählt, sondern mitnimmt ins zu Erzählende.
Am diesjährigen Karfreitag, zur Sterbestunde Christi, verbinden sich Claudels Worte, gelesen von Pfarrer Eric Bohn und Duprés Orgelwerk, gespielt von Propsteikantor Ralf Bibiella, in der Katharinenkirche zu einer spirituellen Einheit.
Karfreitag, 3. April 2026, 15 Uhr
Katharinenkirche Oppenheim
Geistliche Musik zur Todesstunde
Marcel Dupré „Le chemin de la croix“ (über ein Gedicht von Paul Caudel)
Orgel: Propsteikantor Ralf Bibiella
Liturgie und Lesung: Pfarrer Eric Bohn
Gehören Sie zu den Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahres 1976?
Dann würden wir Sie gerne einladen, im nächsten Jahr Ihre Goldene Konfirmation zu feiern.
Bitte melden Sie sich dazu im Pfarramt unter Tel. 2381 oder per E-Mail kirchengemeinde.oppenheim(at)ekhn.de, wenn wir Ihnen bald eine Einladung für Juni 2026 zukommen lassen dürfen.
Herzliche Grüße, Eric Bohn, Pfarrer
AhäuserHochspannung in der Luft, Adrenalin im Blut… Es ist ein Tag, den die ausgewählten Organistinnen und Organisten aus den Orgelklassen der Musikhochschulen Mainz, Frankfurt und – erstmals – Leipzig mit größter Spannung erwarten. Gefördert von der Bernhard-Stiftung in Nierstein präsentieren sechs junge Nachwuchsorganistinnen und -organisten am Sonntag, dem 26. April ihr Können an der Ott-Woehl-Orgel in der Niersteiner Martinskirche. Pflichtstück ist ein hoch virtuoses Werk von Bach (BWV 688), in der „Kür“ darf jede und jeder den eigenen Schwerpunkt setzen. Der Wettbewerb beginnt mit dem 1. Teil um 16 Uhr. Ab 18 Uhr zieht eine weitere Gruppe alle Register. Für die interessierten Hörerinnen und Hörer gibt es dazwischen einen entspannten Weinausschank vom Niersteiner Orgelbauverein. Und wer am Ende die Jury überzeugt hat, darf sich am Sonntag, dem 27. September um 18 Uhr mit einem Programm eigener Wahl an der Woehl-Orgel der Oppenheimer Katharinenkirche präsentieren und den Albert-Schweitzer-Orgelpreis in Empfang nehmen.
Sonntag, 26. April
Albert-Schweitzer-Orgelpreis
1. Teil 16 Uhr, 2. Teil 18 Uhr
Martinskirche Nierstein
Nominierungskonzert der Bernhardt Stiftung Nierstein
In der Pause Ausschank des Orgelbauvereins
Preisträgerkonzert am 27.09. in der Katharinenkirche in Oppenheim
Orgelklassen der Musikhochschulen Mainz, Frankfurt und Leipzig
Gieb
Die Katharinenkirche in Oppenheim am Rhein gilt als der bedeutendste Kirchenbau der Gotik am Rhein zwischen Straßburg und Köln. Im Jahr 2025 blickt sie mit der Stadt Oppenheim auf eine 800-jährige Geschichte zurück. Zunächst als romanischer Bau oberhalb der Stadt errichtet, wurde sie im Mittelalter durch namhafte Baumeister der Gotik umgebaut und erweitert, sodass sie nun als großer gotischer Bau von Weitem sichtbar über der Stadt thront.
Zur 800-Jahrfeier haben wir mit der Stiftung Katharinenkirche Oppenheim den Grundstock gelegt, der mit Zustiftungen und Spenden neben den Zuweisungen der Landeskirche zum Erhalt der Katharinenkirche als Ensemble beiträgt. Alle Zustiftungen und Spenden dienen einzig dem Ensemble Katharinenkirche Oppenheim als Bauwerk und werden nur für dieses verwendet. Die Stiftung möchte Sie unabhängig von Ihrer Konfession und Ihren Überzeugungen ansprechen – helfen Sie uns, das Bauwerk zu erhalten.
Herzliche Einladung zu einem „Erlebnis Katharinenkirche“ der besonderen Art!
Erleben Sie die Katharinenkirche nunmehr auch virtuell, im 3D-Format!
Unsere Webseite https://katharina-spricht.de nimmt Sie mit auf eine unvergessliche Reise durch den eindrucksvollen Kirchenraum von St. Katharinen und seine Baugeschichte, von den Anfängen bis in die Gegenwart.
Das Handsymbol auf der Startseite (s. Foto) weist darauf hin, wie Sie Animationen zu einzelnen Themen aufrufen können: Gehen Sie mit dem Cursor auf eine Facette des Facettenkreuzes (EKHN-Logo) und rufen Sie das von Ihnen gewünschte Thema mit einem Klick auf.
Es ist uns eine große Freude, dieses einzigartige Projekt erfolgreich abgeschlossen zu haben und Ihnen vorstellen zu können!
Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare. Herzlichen Dank!
Eric Bohn
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