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Vereinzelt fehlerhafte Stimmzettel

Liebe Wahlberechtigte,

die Wahlbriefe wurden elektronisch hergestellt und verpackt. Das Verfahren ist leider nicht fehlerfrei. Inzwischen erfahren wir, dass bei einigen Wahlbriefen die Stimmzettel unvollständig sind. Falls ihr Wahlbrief keine Stimmzettel mit insgesamt 15 Kandidierenden enthält: Bitte melden Sie sich im Pfarramt, damit wir Ihnen die vollständigen Unterlagen zukommen lassen!

Wir bitten für die Mühe, die wir Ihnen machen, um Entschuldigung.

Mit freundlichen Grüßen, der Wahlvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Oppenheim

Offene Kirche

Liebe Gäste der Katharinenkirche,

wir beobachten die Entwicklung der Inzidenzzahlen in unserem Landkreis und freuen uns die Katharinenkirche wieder für Interessierte öffnen zu können.

Ab sofort ist die Kirche montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und an Wochenenden von 14 bis 17 Uhr geöffnet und kann unter Einhaltung der Corona Schutzmaßnahmen besichtigt werden. Bitte beachten Sie, dass sowohl auf dem Gelände als auch in der Kirche Maskenpflicht herrscht.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bitte anmelden! Sie sind willkommen!

Wer nicht angemeldet ist, bleibt draußen. Seit wir die Regeln unter den Bedingungen der Coronakrise neu aufstellen, machen wir Erfahrungen, die wir uns früher im Traum nicht vorstellen konnten. Wer hätte jemals gedacht, dass wir Menschen daran hindern würden, zum Gottesdienst zu kommen?

Geschlossene Gesellschaft: Weil drinnen Tauffamilien mit ihren Gästen die Obergrenze der möglichen Gäste erreicht haben, musste ich an der Tür Menschen abweisen. „Es tut mir leid, wenn Sie nicht zur Tauffamilie gehören und nicht angemeldet sind, kann ich Sie nicht hereinlassen. Die Kirche ist voll.“

Gebotener Sicherheitsabstand und Obergrenzen machen es nötig, einen Türsteher zu haben, der im Zweifelsfall Leute wegschickem muss.

Nur wer angemeldet ist, kann herein, oder er erfährt bei der Anmeldung, dass wir voll sind.

Dabei wollen wir doch einladende Kirche sein! Ist das nicht unfassbar?

In der Bibel wird erzählt von einer ähnlichen Situation, wo Menschen an der Tür abgewiesen werden. Jesus erzählt, dass es im Reich Gottes so zugeht. Wer nicht vorgesorgt hat, wie die fünf klugen Frauen, die Reserveöl in ihren Lampen hatten, der riskiert, dass ihm die Reserve fehlt. Und dass er dann zu spät kommt. Dann ist die Tür zu und alles Rufen und Bitten draußen vor der Tür hilft nichts.

Ich habe diese Erzählung immer schon schwer zu ertragen gefunden. Streng sein müssen, konsequent sein müssen, Bedingungen einhalten und einfordern müssen, das ist ein unfreundlicher Job. Viel lieber machen wir die Türen weit auf und rufen den Menschen zu: „Kommt alle her, ihr seid willkommen!“

Der Schlüssel in der Geschichte von den klugen Jungfrauen (Matthäus 25, 1-13) ist der Öl-Vorrat, die Vorsorge. Ganz praktisch heißt das in der Zeit der Coronakrise: Sich anmelden zum Gottesdienst oder zum Konzert, sich solidarisch zeigen mit denen, die die organisatorischen Probleme in den Griff kriegen müssen, sich einfügen in den Ablauf. Und seien Sie sicher: Sie sind willkommen. Was Sie und uns einschränkt und im schlimmsten Fall abweist, ist nicht der Kirchenvorstand oder die Pfarrerin oder der Küster oder die Gemeinde. Es sind nur die Hygieneregeln der Coronakrise, die uns einschränken. Aber die ändern nichts daran: Sie sind willkommen!

Ihre Manuela Rimbach-Sator, Pfarrerin

EKGDO
Wolfgang Grünhagen
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